Kirchengeschichte

 

Unsere Zachäuskirche

Erbaut 1966-1968 durch Dipl. Ing. Johannes Brockes
Grundsteinlegung am 30. Oktober 1966
Richtfest am 31. Mai 1967
Einweihung am 5. Mai 1968 durch Landesbischof Dr.Lilje

Beim Bau wurden die genagelten Holzbinder der Bartning´schen Notkirche verwendet, die 1949 in die zerstörte Matthäus-Kirche, Hannover-List, eingebaut worden waren. Diese Notkirchen wurden durch Spenden der lutherischen Kirchen in den USA finanziert, die Bauelemente wurden in  Schweden gefertigt und für die Evangelische Kirche in Deutschland geliefert. Nach den Plänen von Professor Bartning wurden so in ganz Deutschland 48 Holzkirchen gleicher Bauart errichtet. Als im Jahr 1964 die Lister Matthäus-Kirche wiederaufgebaut werden sollte, wurden die Bartningschen Bauelemente überflüssig. Sie sollten jedoch als ein Zeichen Ihrer Zeit nicht entsorgt werden, und so bot sie der damalige Stadtkirchenbaumeister Dr. Stade für den geplanten Kirchbau im Stadtteil Burg an. Auch wenn sich zunächst gegen dieses Vorhaben einiger Widerstand regte - der Begriff  "Notkirche" wirkte ja nicht gerade einladend - freundete man sich letztlich doch mit dem Gedanken an, die Bauelemente zu übernehmen und in einen Neubau zu integrieren. Und damit entstand ein einzigartiges Kirchengebäude, das durch seinen Zeltcharakter der Gemeinde und Ihren Gästen ein besonderes Gefühl von Geborgenheit vermittelt.
Die beiden Buntglasfenster an den Giebelseiten der Kirche symbolisieren die Wolken- und die Feuersäule, in denen Gott seinem Volk bei der Herausführung aus Ägypten voran zog und ihm so den Weg wies (2. Mose 13,21+22).

Am 1.Januar 1969 wurde der bisherige Nordbezirk der Herrenhäuser Kirchengemeinde dann als Zachäusgemeinde selbständig.

Mit dem Neubau des Gemeindesaals, dem die bis dahin lange genutzte Gemeindebaracke weichen musste, wurde schließlich im Jahre 1982 der Bau des Zachäus-Gemeindezentrums vollendet.

 
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